Kino 1. Mit Popcorn, Bier und dem Publikums-Wahlzettel bewaffnet sitzen Zuschauer in ihren Sitzen und warten geduldig darauf, dass das Licht gedimmt und der Vorhang aufgezogen wird.
Unter ihnen sind auch die Regisseure, unerkannt bis zu dem Moment, wo sie nach vorne gebeten werden um ein paar Worte zu ihrem Film zu sagen: Was sie auf die Idee brachte, ihre Geschichte zu erzählen.
Diese persönliche Stellungnahme und der Rahmen indem sie stattfindet, ist es was Lakino ausmacht: Die Möglichkeit, Künstlern von der anderen Seite des Erdballs ganz unbefangen und nah zu begegnen, in einen direkten Dialog zu treten, der vollkommen neue, vielfältige Horizonte eröffnet.
Aus ganz Lateinamerika sind sie angereist, nicht alle sind es gewohnt
im Rampenlicht zu stehen, manche sind Uniabsolventen und die
Möglichkeit hier in Berlin auf einem Festival nominiert zu sein, ist
etwas sehr Besonderes.
Es ist mehr als bloßes Kino, was in diesen Tagen im Babylon zu sehen ist. Nicht nur der Applaus, der auf jeden einzelnen Film folgt, ist Beweis dafür. Es ist vor allem der Austausch, der hierbei statt findet.
Es ist zwar nicht immer notwendig, die genaue Intention eines Filmemachers zu kennen, um einen Kurzfilm zu verstehen - es kann aber bereichernd und erstaunlich sein, wie man hier immer wieder erfährt.
Man muss auch kein Lateinamerika-Kenner sein, denn es sind oft Geschichten aus dem Leben, Themen wie Liebe, Tod, Familie, Gewalt und Trauer. Sie sind lustig, schön, poetisch, still, brutal und erschütternd -
Man steigt buchstäblich in ein Wechselbad der Gefühle, wenn man sich in seinem Kinosessel niederlässt. Manche Vorstellungen verlässt man mit einem Kloß im Hals, andere mit einem Lächeln.
Auf jeden Fall braucht man Zeit, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten, denn es in jedem einzelnen kurzen Filmen steckt in Wirklichkeit ein ganzer Kosmos, der sich ausbreiten ließe.
What do you want us to learn from this, fragte neulich eine Zuschauerin einen Filmemacher. Im Großen und Ganzen vielleicht gar nichts Großartiges, Intellektuelles, wie es das Publikum in Carlos Naders "Tela" scheinbar erwartet.
Vielleicht einfach, dass das Leben voller Geschichten steckt und jeder Moment, wenn er auch noch so banal erscheint, es wert ist, erzählt zu werden.
Man kann den Filmemachern nur dankbar sein, dass sie Mühe zu Zeit aufgewandt haben, um diese vielen Momente mit uns zu teilen.
Zeichne eine Person oder eine Szene aus einem gebliebigen Film, die dir im Gedächtnis geblieben ist, egal was:
Documenting Lakino - The Latin American Short Film Festival in Berlin 2012
Dokumentation von Lakino - Das Lateinamerikanische Kurzfilmfestival in Berlin 2012
La cobertura del Festival Latinoamericano de Cortometrajes Lakino Berlin 2012
Posts mit dem Label Entrevistas Directores werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Entrevistas Directores werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 14. Oktober 2012
Ein Wechselbad der Gefühle
Labels:
Directores,
Entrevistas Directores,
Katalog Lakino 2012,
Kurz Film,
Lakino Festival,
Regisseur
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Entrevista In-Situ - Inauguración - Diana Montenegro(Colombia)
Miércoles 10 Octubre, 2012, Berlín, Cine Babylon Mitte, Lakino 2012. Inauguración.
Según datos de Lakino tenían confirmado la presencia de alrededor 25 directores(as) y gente de la producción de los cortos en competición durante el Festival Lakino 2012.
Durante la Inauguración solo pude encontrar a Diana Montenegro la directora de Magnolia (Colombia) junto a Orlando Culzat, Asistente de dirección y productor Cinema Co.
Conversando un poco sobre las primeras impresiones del festival nos dice Diana:
Lo bonito es cruzar el Atlántico y ver que si hay gente dispuesta a ver cortos de latinoamérica. Dice que le gusta asisitir a los Festivales porque se puede ver en directo las sensaciones y reacciones del público.
Si bien su corto no se encontraba dentro del Programa 1 en competición que fué proyectado ayer miércoles 10 de octubre(durante la Inauguración), le gustó poder ver otro cortometraje colombiano(Los Retratos) en el panorama latinoamericano, pues no lo conocía. Además le llamó la atención que 3 de los cortos colombianos que están en el festival tienen como personajes a ancianos o adultos mayores.(Los Retratos, El suyo Magnolia y Minuto 200).
(Ojalá todos los gobiernos de América Latina tuvieran políticas de este tipo, y apoyaran a los artistas que los representan afuera de sus países. El arte es una de las mejores embajadas que puede tener un país, ¿o es que todavía no se han dado cuenta? Pues sabemos que algunos cineastas no pudieron viajar, otros ni siquiera se lo plantearon pues no existe apoyo en sus respectivos países).
En general Diana y Orlando Culzat dicen estar muy contentos de ver que había tanta gente en el Festival, de estar por primera vez en Alemania, y esperan aprovechar de este festival antes de volver a Colombia el 15 de octubre.
Entre sus próximos proyectos, dice Diana, se encuentra el proyecto de escritura de guión para un largometraje.
Poco después, se acercó a saludar a Heinz Hermann, el director de Interfilm, donde dice ella, estuvo participando hace un tiempo otro de sus cortos.
Labels:
Berlin,
Colombia,
Directores,
Entrevistas Directores,
Insert,
Kino,
Kurz Film,
Lakino Festival Latinoamericano de Cortometrajes,
Latin American Short Festival
Abonnieren
Posts (Atom)